Call for Papers

Compiler- oder Compilierungs-Validation? ( Vortrag )

Referent: Marcus Bortel, QNX Software Systems
Vortragsreihe: Implementierung
Zeit: 03. Dezember 14:45-15:25

Zielgruppe

Entwicklung

Themenbereiche

Sichere Software

Kurzfassung

Die Richtigkeit eines softwarebasierten, sicherheitskritischen Systems hängt nicht nur vom Programmierer, sondern auch vom Compiler ab. Ein Compiler ist ein komplexes Program - und um die Richtigkeit des Systems demonstrieren zu können, genügt Testen alleine nicht. Bemerkenswert ist, dass das Versagen besonderer Compilerfunktionen unwichtig wird, wenn man diese Funktionen nicht benutzt. Versucht man den Compiler zu testen, so muss man auch diese unbenutzten Funktionen unnötigerweise überprüfen. Normalerweise ist es einfacher, die Ausgabe eines Algorithmus anstatt den Algorithmus selbst zu beweisen; hier beschreiben wir Methoden und Vorteile eine Compilierung anstatt den Compiler selbst zu validieren.

Gliederung

Die folgende Fragen werden gestellt:

(a) Warum ist es wichtig, den Compiler oder die Compilierung zu verifizieren?

(b) Ist es nötig, den Compiler zu verifizieren, oder genügt es, jede Compilierung zu verifizieren?

(c) Inwiefern kann man eine Compilierung verifizieren?

Nutzen und Besonderheiten

Dieser Beitrag beschreibt eine Systemarchitektur, unabhängig von der Computersprache, die ein Programmierer benutzen kann, um die Ausgabe des Compilers zu kontrollieren. Prüft man die Ausgabe des Compilers, so braucht man keinen teuren zertifizierten Compiler.

Über den Referenten

Marcus Bortel ist verantwortlicher Field Application Engineer für die EMEA Regionen bei QNX Software Systems (Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Bevor Marcus Bortel 2009 zum Team von QNX stieß, arbeitete er über zehn Jahre als beratender Außendienstvertreter und Field Application Engineer für einen führenden Anbieter von Embedded Software. Darüber hinaus besitzt Marcus Bortel eine ausgewiesene Expertise im Bereich Embedded Design: Nach seinem Abschluss in Elektro- und Computertechnik an der TU Braunschweig arbeitete er acht Jahre als Softwaredesigner und -architekt.